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Generation "Z": nach 1995 Geborene legen Wert auf Work-Life-Separation

Generation

Die Generation der zwischen 1995 und 2012 Geborenen begegnet der Arbeitswelt mit vollkommen neuen Anforderunge: die Friseur Azubis und Jungstylisten sind gegen das Eindringen des Arbeitslebens in die Privatwelt.

Kolumne von Raphaela Kirschnick

Für die Ansprache der Gen-Zetters gelten andere Regeln, auch in Jobinseraten:

Work-Life-Separation
Arbeit ist nur Teil des Lebens, Beruf und Freizeit sind strikt voneinander zu trennen. Flexible Arbeitszeit ist out, Feste Arbeitszeiten sind in. Fürs Inserat: „Wir schließen pünktlich um 18:00“

Loyalität, wozu?
Das fragt sich die Generation „Ausprobieren“ ständig, wurde ihr doch von klein auf beigebracht: „Die Entscheidung liegt ganz bei Dir.“ – so auch die Wahl des Arbeitgebers. Fürs Inserat: „Probier‘s doch mal bei uns aus?“

Always connected!

Ein Leben ohne Handy gibt es nicht. Man ist vernetzt und ständig online – weltweit. Auf dem Handy begegnen Joboffers und auch im Salon wird Handy-Freiraum erwartet. Dabei kann man durchaus darauf vertrauen, dass eine gewisse I-tikette vorhanden ist. Fürs Inserat: „Handys welcome – denn wir instagrammen, was wir tun“

No leading role in a salon movie!

Nur sechs Prozent der Z-ler planen, sich selbstständig zu machen. Führungsverantwortung ist ein Unwort, stresst nur. Fürs Inserat: Klare Jobdescription ist gefragt!

Nicht ohne meine Freunde!
Typische „Z-ler“ treffen keine Entscheidung, ohne sich zuvor mit ihrem Netzwerk von Freunden zu beraten – online und offline. Umso wichtiger, dass sie sich als Arbeitgeber ordentlich präsentieren, denn man wird ihr Profil, ihre Webseite herzeigen und Meinungen einholen. Für den Chef: Employer Branding wird wichtiger denn je!

Die Zetties sind entspannt, denn sie schaffen es im Alltag abzuschalten. Sie denken anders, sind deswegen aber nicht dumm und wissen sehr wohl, dass man im Beruf alles geben sollten. Das klingt nach positiver Arbeitsmoral und höherer Belastbarkeit in den Arbeitsstunden, das lässt hoffen und wir Babyboomer dürfen ja kategorisch träumen.

Credit: imSalon Grafik | Katriina Janhunen