{"id":19257,"date":"2022-09-24T13:06:00","date_gmt":"2022-09-24T11:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/jokira.de\/?p=19257"},"modified":"2022-10-07T13:26:41","modified_gmt":"2022-10-07T11:26:41","slug":"stuhlmieten-szenarien-im-salon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jokira.de\/news\/stuhlmieten-szenarien-im-salon\/","title":{"rendered":"Stuhlmieten-Szenarien im Salon"},"content":{"rendered":"\n
Stuhlmieter und -vermieter: Zwei unabh\u00e4ngige Unternehmer in gemeinsamen R\u00e4umlichkeiten \u2013 da kann es schon mal kriseln\u2026 Diese heiklen Situationen sollten Sie gedanklich durchspielen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n Die Grundfl\u00e4che, f\u00fcr die der Stuhlmieter bezahlt, ist im Mietvertrag definiert. Nach au\u00dfen muss sie nicht markiert oder abgetrennt werden, dennoch muss f\u00fcr den Kunden auf Anhieb ersichtlich sein, dass er unter einer Adresse zwei unabh\u00e4ngige Unternehmen findet. Eigene Salonschilder an der Fassade des Salons sind ein Muss! Auch Visitenkarten, Briefpapier, Flyer oder Kundenkarten tragen den Namen und das Logo des Unternehmens, sodass man wei\u00df, dass diese nichts mit jenen des Kollegen zu tun haben.<\/p>\n\n\n\n Jeder Betrieb kann die \u00d6ffnungszeiten seines Betriebs selbst festlegen. Der Saloninhaber, sprich Stuhlvermieter hat keinerlei Mitspracherecht! Der Stuhlmieter kann jederzeit nach Lust und Laune einen Nachmittag frei machen, kann seine Stammg\u00e4ste abends oder am Sonntag bedienen oder Urlaub machen, wann es ihm passt, ohne sich das OK des Stuhlvermieters einholen zu m\u00fcssen.<\/p>\n\n\n\n Jeder Unternehmer braucht eine eigene Telefonnummer! Eingehende Anrufe m\u00fcssen den Selbstst\u00e4ndigen direkt erreichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n Wenn es eine gemeinsame Rezeption f\u00fcr Stuhlmieter und -vermieter gibt, so muss die Rezeptionistin bei einem Anruf sofort erkennen k\u00f6nnen, wem der Anruf gilt. Ausgehend von der Rezeptionistin darf es keine telefonische Terminierung je nach Auslastung der eigenen Mitarbeiter des Salons geben, da damit die Gleichrangigkeit der Unternehmer unterbunden wird. F\u00fcr die Mitnutzung der Rezeption kann eine mietvertragliche Pauschale vereinbart werden.<\/p>\n\n\n\n Die Preise bestimmt der jeweilige Unternehmer selbst. Absprachen darf es nicht geben. Nat\u00fcrlich sollten aber Arbeitsauffassung, Arbeitsweise und der Kundenumgang prinzipiell harmonieren, das hei\u00dft idealerweise sprechen Sie im Vorhinein dar\u00fcber.<\/p>\n\n\n\n Versucht aber der Stuhlmieter dem Stuhlvermieter die Kunden abzuwerben, indem er Dienstleistungen verramscht und Produkte unter dem EK-Preis verkauft, so kann dies zur fristlosen K\u00fcndigung f\u00fchren. Das Verhalten beider Partner darf sich nicht gesch\u00e4ftssch\u00e4digend auf den anderen auswirken.<\/p>\n\n\n\n Jeder Unternehmer kassiert f\u00fcr sich in seiner eigenen Kasse. Um eine saubere Trennung sicherzustellen, arbeiten Sie als Stuhlmieter auch mit einer eigenen Software und einem eigenen Kartenleseger\u00e4t f\u00fcr Kreditkarten.<\/p>\n\n\n\n Idealerweise hat also der Stuhlmieter und -vermieter seine eigene Warenwirtschaft und sein eigenes Warenlager. Wenn das aus Platzgr\u00fcnden nicht m\u00f6glich ist, sollten die Vorr\u00e4te eindeutig dem jeweiligen Unternehmen, also dem Stuhlmieter oder -vermieter zuzuordnen sein. Nur dann ist die j\u00e4hrliche Inventur korrekt m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n Machen Sie sich im Vorhinein Gedanken dar\u00fcber, wie Kunden behandelt werden, die ohne Termin in den Salon kommen. Lotst die Rezeptionistin die Laufkundschaft nur zum eigenen Kollegen, so ist der \u00c4rger vorprogrammiert! Wird nach Auslastung geurteilt und dividiert den Umsatz, so ist die saubere betriebliche Trennung nicht mehr gegeben. Also machen Sie sich unbedingt Gedanken f\u00fcr ein ordentliches Konzept zur Laufkundschaft.<\/p>\n\n\n\n Wenn der Stuhlmieter des \u00d6fteren Ausw\u00e4rtstermine wahrnimmt, aber sich im Salon durch eine Aushilfe vertreten l\u00e4sst, damit der Salonbetrieb weiter l\u00e4uft, so hat er dazu das Recht \u2013 au\u00dfer es wurde mietvertraglich ausgeschlossen! Tipp: Unbedingt vorher regeln! Zum Beispiel auch der Aspekt, dass Mitarbeiter zur besseren Auslastung nicht einfach nach Belieben von einem Betrieb zum anderen wechseln und ausgeliehen werden d\u00fcrfen. F\u00fcr den Gesetzgeber ist die Trennung bei solchen Vorhaben nicht klar gegeben.<\/p>\n\n\n\n Waschbecken, Handt\u00fccher, F\u00f6hne, \u2026 all das geh\u00f6rt in einen Salon und wird t\u00e4glich gebraucht. Auch vom Stuhlmieter! Handeln Sie faire Nutzungsbedingungen und eine Nutzungspauschale aus!<\/p>\n\n\n\n Der Einkauf von Getr\u00e4nken, Kaffee, Toilettenpapier, die Kosten f\u00fcr das Zeitschriften-Abo \u2013 all das sind Sachen, die schnell mal als Lappalie abgestempelt werden. Aber wenn diese Dinge immer nur von einem Unternehmer erledigt werden, kann das schnell mal schiefgehen. Tipp: Unbedingt im Vorhinein die Kosten f\u00fcr diese Services einkalkulieren und im Mietvertrag fixieren bzw. auch \u00fcber den Erledigungsrhythmus sprechen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Stuhlmieter und -vermieter: Zwei unabh\u00e4ngige Unternehmer in gemeinsamen R\u00e4umlichkeiten \u2013 da kann es schon mal kriseln\u2026 Diese heiklen Situationen sollten Sie gedanklich durchspielen. 1. Kennzeichnung der Betriebe im Salon Die Grundfl\u00e4che, f\u00fcr die der Stuhlmieter bezahlt, ist im Mietvertrag definiert. 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2. Arbeitszeiten<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
3. Telefon<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
4. Handling der Rezeption<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
5. Preise<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
6. Kasse<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
7. Wareneinkauf<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
8. Laufkundschaft<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
9. Personaleinsatz<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
10. Verwendung der Salon-Infrastruktur<\/strong><\/h2>\n\n\n\n
11. Services<\/strong><\/h2>\n\n\n\n