{"id":20726,"date":"2023-02-12T11:42:49","date_gmt":"2023-02-12T10:42:49","guid":{"rendered":"https:\/\/jokira.de\/?p=20726"},"modified":"2023-03-01T13:08:50","modified_gmt":"2023-03-01T12:08:50","slug":"diskriminierung-in-jobinseraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/jokira.de\/news\/diskriminierung-in-jobinseraten\/","title":{"rendered":"Diskriminierung in Jobinseraten"},"content":{"rendered":"\n
Diskriminierung in Jobinseraten kommt immer wieder vor<\/strong>. Im kreativen Inserat-Textfindungs-Prozessen hilft es, an Folgendes zu denken: Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet die Benachteiligung von Bewerberinnen*Bewerber aus Gr\u00fcnden der ethnischen Herkunft, rassistischen Gr\u00fcnden, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuellen Identit\u00e4t.<\/strong><\/p>\n\n\n\n Beispiele aus der Praxis:<\/strong><\/p>\n\n\n\n Aktuell wird auch diskutiert, ob eine Platzierung des Inserats diskriminierend sein kann – z.B. haben M\u00e4nner einen Nachteil, wenn das Inserat nur in einer Frauenzeitschrift geschaltet ist – \u00c4ltere haben einen Nachteil, wenn auf Studierendenportalen geschaltet wird. Gerichtsurteile gibt es hier noch nicht. Klar, das ist dramatisch gezeichnet, aber Sie wissen ja: Alles schon geh\u00f6rt-passiert-geklagt! <\/p>\n\n\n\n In Zukunft wird auch Geschlechtsneutralit\u00e4t immer mehr Thema werden. Nach Einsch\u00e4tzung der deutschen Antidiskriminierungsstelle erf\u00fcllt eine Ansprache von z.B. „m\/w“ nicht mehr die Anforderungen an eine geschlechtsneutrale Ansprache.<\/p>\n\n\n\n Gesetzlich verpflichtend ist in \u00d6sterreich, laut Auskunft der Gleichbehandlungsanwaltschaft, nur die Erw\u00e4hnung von Frauen und M\u00e4nnern. Das dritte Geschlecht (Inter \/ Divers \/ Offen) ebenfalls zu erw\u00e4hnen ist eine „dringende Empfehlung“.<\/strong> <\/p>\n\n\n\n Es gibt noch keine allgemein verst\u00e4ndliche, akzeptierte Sprachregelung<\/strong>, die deutlich macht, wie alle Geschlechtsidentit\u00e4ten in einem Stelleninserat angesprochen werden k\u00f6nnen. H\u00e4ufig wird die Formulierung „m\/w\/d“ oder auch „m\/w\/x“ verwendet. <\/p>\n\n\n\n Unser Tipp:<\/strong> Inserate immer auf missverst\u00e4ndliche Formulierungen checken! Bei superkreativen Texten auch mal Anw\u00e4lte draufschauen lassen. In immer sensibler bespielten Zeiten eine wichtige Vorsichtsma\u00dfnahme.<\/p>\n\n\n\n Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schreibt vor, dass Stellen geschlechtsneutral ausgeschrieben werden m\u00fcssen. Auch im Einstellungsverfahren darf das Geschlecht keine Rolle spielen, abgesehen von eindeutigen Ausnahmen, Beispiel „Operns\u00e4ngerin“). <\/p>\n\n\n\n Arbeitgeberinnen*Arbeitgeber sind verpflichtet, Stellenanzeigen geschlechtsneutral zu formulieren. Dies beinhaltet nach aktueller Rechtssprechung (\u00a7 9 GlBG) M\u00e4nner und Frauen. Eine klare Regelung f\u00fcr eine korrekte Formulierung des dritten Geschlechts gibt es aktuell noch nicht. <\/strong><\/p>\n\n\n\n Wir achten besonders darauf, dass die Stellenanzeigen geschlechtsneutral formuliert sind. Um Dir die Arbeit zu erleichtern, pr\u00fcfen unsere Mitarbeiter jeden Text und weist Dich gegebenenfalls auf eine \u00c4nderung hin.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":" Diskriminierung in Jobinseraten kommt immer wieder vor.Worauf ihr bei der Mitarbeiterinnen*Mitarbeitersuche achten m\u00fcsst… Im kreativen Inserat-Textfindungs-Prozessen hilft es, an Folgendes zu denken: Das Gleichbehandlungsgesetz verbietet die Benachteiligung von Bewerberinnen*Bewerber aus Gr\u00fcnden der ethnischen Herkunft, rassistischen Gr\u00fcnden, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexuellen Identit\u00e4t. 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Worauf ihr bei der Mitarbeiterinnen*Mitarbeitersuche achten m\u00fcsst…<\/strong><\/p>\n\n\n\n\n
Andere Geschlechtsidentit\u00e4ten in Stelleninseraten<\/h2>\n\n\n\n
Das Recht auf ein 3. Geschlecht<\/h2>\n\n\n\n