Redakteurin Juliane Krammer im Interview mit Samantha Schulz, Mitarbeiterin maischön in Dornbirn
Du warst bei dem Vortrag zum Thema Teilzeit und Care-Arbeit dabei. Was war deine Motivation, daran teilzunehmen?
Samantha Schulz: Ich wollte mich einfach frühzeitig darüber informieren, wie sich Care-Arbeit später auf mein Leben auswirken kann. Egal, ob es dabei um Kinderbetreuung oder um die Pflege von Angehörigen geht. Das sind Themen, über die viel zu wenig gesprochen wird.
Du bist 20 Jahre alt. Viele denken in diesem Alter noch nicht an Altersarmut oder Pension …
SS: Ich beschäftige mich generell viel mit feministischen Themen. Fragen rund um Rechte und Absicherung gehören hier dazu. Mich interessiert: Was steht mir zu? Welche Möglichkeiten habe ich? Worauf muss ich achten? Auch das Thema Altersarmut ist ja immer wieder präsent. Da finde ich es wichtig, informiert zu sein und nicht erst dann darüber nachzudenken, wenn es schon spät ist.