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Credit: Maja Moan

22.05.2026

"Musiker sind dankbar für die Ruhe, die sie beim Styling bekommen"

Angelo Fraccica ist Moroccanoil Ambassador und hat am ESC Backstage gestyled. Bei uns erzählt er, wie die Looks zustandekamen und was hinter der Bühne wichtig ist...

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Raphaela Kirschnick im Gespräch mit Angelo Fraccica, Salonunternehmer, ESC-Stylist und Moroccanoil Ambassador.

Angelo, du bist als Hairstylist für Moroccanoil backstage beim Eurovision Song Contest 2026 im Einsatz. Wie würdest du die Stimmung hinter den Kulissen beschreiben?
Angelo Fraccica: Es ist immer spannend zu sehen, wie Stylisten aus den unterschiedlichen Nationen zusammenkommen, von uns eingewiesen werden und man merkt, dass wir als Stylisten untereinander international eine ähnliche Sprache sprechen. Man spürt die ansteigende Spannung und die schnell getakteten Aufgaben, je näher die Show rückt, doch all das ist mit viel Freude an unserem Tun verbunden.

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Was macht das Hairstyling beim ESC besonders? Gibt es spezielle Anforderungen, wenn Looks bühnentauglich, kamera-ready und gleichzeitig sehr individuell sein müssen?
AF: Es ist der gesamte Prozess. Wir sind eine kleine Gruppe aus Lead-Stylisten, die sich mit Künstlern und deren Management zusammensetzt, um Looks und Wünsche zu besprechen. Im Anschluss erstellen wir Look-Books, die wir mit den anderen Stylisten besprechen, um die Umsetzung sicherzustellen. Der Prozess ist besonders, da er immer parallel zu den Proben und Anpassungswünschen der Stars erfolgt. Da entstehen auch mal sehr kurzfristige Änderungen. So muss ein Zopf eventuell doch höher sitzen, weil in der Probe die Wirkung der Kameraperspektive erst richtig beurteilt werden kann.

Beim ESC treffen KünstlerInnen und Styling-Teams aus vielen Ländern aufeinander. Erlebst du dabei unterschiedliche Stylingkulturen, Techniken oder Herangehensweisen — und hast du etwas Spannendes für dich mitgenommen?
AF: Gewisse Sachen kommen immer wieder. Das heißt, dass der Stil des Auftritts schon in einem Verhältnis zu dem Look steht. Gerade sehr aktive und tänzerische Choreos setzen oft auf funktionale Frisuren, die den Strapazen entsprechend standhalten. Es sind dann oft strenge Zöpfe oder Pferdeschwänze, die praktikabel sind.

Die Musiker sind dankbar für die Ruhe, die sie hier bekommen, denn sie stehen ja auch unter großem Druck.

Du arbeitest seit Jahren als Ambassador für Moroccanoil. Was begeistert dich persönlich an der Marke, und warum passt Moroccanoil so gut zu einem Event wie dem Eurovision Song Contest?
AF: Wir haben hier ein gemeinschaftliches Gefühl geschaffen, was Moroccanoil und uns als Stylisten auszeichnet. Die Musiker, die wir hier haben sind klar, zum einen dankbar für die Ergebnisse des Stylings, aber vor allem für die Ruhe, die sie hier bekommen, denn sie stehen ja auch unter großem Druck. Das bringt es auf den Punkt, dass wir hier eine gewissen Ruhe und sanfte Emotion ausstrahlen, weshalb Moroccanoil zum ESC passt.

Gibt es unter den TeilnehmerInnen einen Hairstyle oder Look-Favoriten, der dir besonders aufgefallen ist? Was macht ihn für dich besonders?
AF: Die Frage hat sich nicht ergeben.

Der ESC ist immer auch eine Bühne für Trends. Welche Haartrends oder Stylingrichtungen beobachtest du 2026 — und was davon könnte auch im Salon oder Alltag ankommen?
AF: Ganz klar: Wetlook. Den werden wir diesen Sommer noch oft sehen. Er sieht einfach an fast jedem gut aus und macht insgesamt einen schönen Eindruck. Zudem kann mit dem richtigen Produkt-Cocktail auch sehr guter Halt erzielt werden.

Backstage am Eurovision Sonccontest

Credit: Nikki van Toorn

Backstage am Eurovision Sonccontest

Credit: Nikki van Toorn

Backstage am Eurovision Sonccontest

Credit: Maja Moan

Backstage am Eurovision Sonccontest

Credit: Nikki van Toorn

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