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Die Friseurbranche in Zahlen: Wie viele Friseure gibt es in Deutschland?

Die Friseurbranche in Zahlen: Wie viele Friseure gibt es in Deutschland?

Die Friseurbranche in Zahlen! Antworten auf Fragen wie: Wie weiblich ist die Friseurbranche wirklich und wie viele Friseure kommen aus dem Ausland? Wie viele Friseur-Azubis gibt es in der Bundesrepublik?

Friseurazubis in Deutschland



In ganz Deutschland gibt es 18.871 Friseur-Auszubildende (2018, Quelle: Bundesagentur für Arbeit). Die Azubizahlen sind seit Jahren rückläufig, allein von 2017 auf 2018 gab es 4,3% weniger Friseurazubis (2017-2018, Quelle: BIBB).


Friseure & Friseurinnen



Unsere Branche ist sehr weiblich dominiert. 88,5% aller Friseure in Deutschland sind Frauen. Das heisst, auf neun Friseurinnen kommt ein Friseur (2018, Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Besonders interessant sind die Zahlen unter den Azubis: Während die Gesamtzahlen sinken, steigt die Männerquote - der Anteil männlicher Azubis stieg in 4 Jahren von 14% auf 25% (2015-2018, Quelle: BIBB). Migration und Barbertrend hinterlassen hier ihre Spuren - unsere Branche ist facettenreicher geworden und bietet mit den Barbershops auch sehr männlichen Typen eine berufliche Heimat.


Ausländer & Inländer



Liegt der Ausländeranteil der gesamten Bundesrepublik auf etwa 13,4% (2018, Quelle: Statistisches Bundesamt) so sind es in der Friseurbranche etwas mehr: Etwa 14% der Friseure in Deutschland hat keine deutsche Staatsbürgerschaft (2018, Quelle: Bundesagentur für Arbeit)

Hier kommt der Branche sicherlich zugute, dass das Handwerk auf der ganzen Welt gleich funktioniert und talentierte Friseure weltweit arbeiten können.


Alt & Jung



Unsere Branche ist, was das Alter betrifft, sehr jung. Sind es im Bundesdurchschnitt etwa 10,6% zwischen 15-25 Jährige (2017, Quelle: Eurostat), so sind es in der Friseurbranche 21,23% (2018, Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

Was besonders auffällt: Die über 65 Jährigen sind in unserer Branche verschwindend gering (0,49%), zumal hier die Rente bereits winkt. Wenn man sich allerdings nur die geringfügig Beschäftigten Friseurinnen ansieht, so sind ganze 14% über 65 Jahre alt (2018, Quelle: Bundesagentur für Arbeit)! Eine schöne Zahl - zeigt sie doch, wie viele Friseure auch in der Rente ihre Leidenschaft für den Beruf weiter ausleben möchten!


Arbeitslose & Arbeitende



Mit Februar 2019 waren in Deutschland 7.513 FriseurInnen arbeitslos gemeldet. Dem stehen 5.600 offene Friseurstellen gegenüber - und das sind nur die, die gemeldet sind (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).

Eine seltsame Angelegenheit, denn ein Friseur muss in Deutschland keinen Tag arbeitslos sein. Offene Stellen gibt es genügend, viele wirklich gute Salons suchen händeringend nach Mitarbeitern.

Wir haben Brancheninsider zu dem Thema befragt und Spannendes erfahren, z.B. über das neue Krankheitsbild der "Berliner Dauerwellallergie", man lernt ja bekanntlich nie aus.

In Weiterbildungen waren im Jahr 2018 weitere 766 arbeitslose Friseure deutschlandweit (Quelle: Bundesagentur für Arbeit).


NRW Friseur-Hotspot?



Was ist nur in Nordrhein-Westfalen los? Sind denn da alle faul? Aber nein. Natürlich sind manche Grafiken mit Vorsicht zu genießen.

Hier seht ihr eine Grafik, wo die meisten Friseure in Deutschland leben (2016, Quelle: Zentralverband Friseurhandwerk). Was so aussieht, als würde Nordrhein-Westfalen das Haar vor lauter Friseuren nicht sehen, liegt eigentlich daran, dass dort einfach mehr Menschen wohnen und es damit natürlich auch mehr Friseure gibt. Und mehr arbeitslose Friseure.


Setzt man genau dieselben Zahlen in Relation zur Bevölkerungsdichte, sieht die Karte schon wieder ganz anders aus, das Verhältnis ist recht ausgewogen, außer in Niedersachsen da gibt es ein kleines bisschen mehr Salons.

Ein Beispiel dafür, dass nicht immer alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Deshalb ein schönes Zitat zum Schluss: Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.